Gwendol Art & Sugar Heroes

Olga Levina alias Gwendol Art Olga Levina

„Jeder Mensch ist ein Künstler. Damit sage ich nichts über die Qualität. Ich sage nur etwas über die prinzipielle Möglichkeit, die in jedem Menschen vorliegt. Das Schöpferische erkläre ich als das Künstlerische, und das ist mein Kunstbegriff."

 

"Every human being is an artist. I do not say anything about quality. I'm just saying something about the principal possibility that exists in every human being. I explain the creative as the artistic, and that is my concept of art."

 

Joseph Beuys

Mein Name ist Olga Levina und ich habe Gwendol Art sowie die Sugar-Heroes-Crew ins Leben gerufen. 

 

Unter Gwendol Art veröffentliche ich nur meine Arbeiten, die nichts mit Fotografie zu tun haben - diese sind meist farbenfroh und abstrakt. 

 

Die fotografischen Arbeiten und Videos, die ich in Zusammenarbeit mit einigen Fotografen und Musikern...

My name is Olga Levina and I've founded Gwendol Art and the Sugar Heroes crew. 

 

Under Gwendol Art, I'm publishing only works that have nothing to do with photography - these are usually colorful and abstract. 

 

The photographic works and videos that I'm publishing in collaboration with some photographers and musicians...

Kunstevents in München | Art events in Munich

Bass unter der Brudermühlbrücke Unterwegs mit der Time Tripping Crew. Foto: Olga Levina

Bass unter der Brudermühlbrücke

Es ist Samstag Nacht – viele sind auf der Suche nach einer Party, die diesen Abend in Erinnerung bleiben lässt. In den kalten Monaten bietet sich dafür die Münchner Bar- und Clublandschaft an. Doch warum sollte man im Sommer in geschlossenen Räumen feiern? Warum nicht draußen in der freien Natur? Das dachte sich auch die Münchner Time Tripping Crew, die regelmäßig alternative Drum and Bass Partys im öffentlichen Raum veranstaltet. Bei ihrer 20. Ausgabe an der Isar bin ich dabei.

Von Bristol ans Schwabinger Tor Unterwegs mit der Sustain-Crew in Sachen Drum and Bass. Foto: Olga Levina

Von Bristol ans Schwabinger Tor

Seit Jahren ist Sustain Munich präsent in der hiesigen Bar- und Clublandschaft. Und das, obwohl die insgesamt europaweit ausgerichtete Bookingpolitik der Crew ihren Schwerpunkt auf der britischen Heimat des Drum and Bass hat. Doch was genau ist das eigentlich für eine Musikrichtung und wo in München findet man sie?

Publiziert im Kulturvollzug

 

Weitere Bilder zu diesen Artikeln auf www.kultur-vollzug.de

 

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Neues Gwendol Art Projekt | New Gwendol Art Project

© Gwendol Art Confusion

Sugar Heroes | HPO

© Sugar Heroes | HPO Dieses Graffito ist in der Tumblingerstraße beim Schlachthofviertel entstanden - einer der letzten legalen Flächen in München.

Der realistische Superheld

Gesehen im Amerikahaus. Im Kosmos von Gotham City. Foto: Olga Levina

Gesehen in der Ausstellung "80 Jahre Batman" im Amerikahaus. Die im Rahmen des Comicfestivals München eröffnete Ausstellung zeigt Einblicke in die Entstehungsgeschichte einer der populärsten Comicfiguren der Welt. Im Mai 1939 veröffentlichte der Comiczeichner und -autor Bob Kane zusammen mit dem Autor Bill Finger im Magazin "Detective Comics Nr. 27" das erste Abenteuer des dunklen Ritters, dessen Kampf gegen das Böse seit 1943 auch vielfach verfilmt wurde. Untrennbar verbunden mit Batmans Schicksal sind nicht nur seine Fürsprecher, wie Alfred Pennyworth, Commissioner James Gordon, Robin oder Batgirl, sondern auch seine Widersacher: Joker, Two Face, Pinguin, Catwoman, Poison Ivy und andere, denen in der Ausstellung ebenfalls reichlich Platz eingeräumt wird. Gezeigt werden über 90 Originalzeichnungen von mehr als 70 Comic-Künstlern, die Batmans Charakter in den letzten 80 Jahren entwickelt und teilweise sehr unterschiedlich interpretiert haben – darunter Frank Miller, Bob Kane und Dave Mc Kean. Zu sehen gibt es überwiegend Schwarz-Weiß-Zeichnungen, aber auch einige kolorierte Motive, ebenso wie einen Themenraum mit dem Motto "Arkham Asylum". Dort kann man auch das gleichnamige Computerspiel spielen und selber für einen Augenblick zu Batman werden. Wer in den Kosmos von Gotham City abtauchen und sehen will, wie der Milliardär Bruce Wayne durch Intelligenz, Willenskraft und Training zu Batman wurde, ist hier richtig. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 30. September 2019.

Wenn Männer Kinder bekommen und Frauen an die Front gehen

Gesehen in der Reaktorhalle der Hochschule für Musik und Theater. Generalprobe von "Die Brüste des Tiresias". Foto: Olga Levina

Gesehen bei der Generalprobe von "Die Brüste des Tiresias" des französischen Komponisten Francis Poulenc in der Reaktorhalle der Hochschule für Musik und Theater am 29. Juni 2019. Die von Balázs Kovalik inszenierte Opéra-bouffe, vermischt komödiantische und satirische Elemente, sie parodiert und wirkt insgesamt wie eine Farce. Als textliche Vorlage der 1947 in Paris uraufgeführten Oper dient das von Guillaume Apollinaire 1917 veröffentlichte "Surrealistische Drama". Schwerpunktmäßig setzt sich das Stück einerseits mit der Umkehr klassischer Geschlechterrollen auseinander und anderseits mit dem Problem des in der Nachkriegszeit angestrebten Bevölkerungswachstums und damit einhergehender Hungersnöte. Thematisiert werden somit das hedonistische Prinzip auf der einen Seite und auf der anderen die ihm entgegengesetzte staatliche Vereinnahmung der Körper, die im propagierten Bevölkerungswachstum sichtbar wird. Eine sehenswerte Aufführung, in der man erfährt wie es ein Mann auf 40.049 neugeborene Kinder an einem Tag bringt und in der man Spaß an absurdem Theater hat. Zu sehen ist die Oper noch bis zum 7. Juli 2019.

Nicht alle Wunden sind sichtbar

"Start Talking - Kunst gegen Gewalt an Frauen" im Salon Irkutsk. Vernissage der Künstlerin Ruth Hoschtitzky. Foto: Olga Levina

Gesehen bei der Vernissage von "Start Talking - Kunst gegen Gewalt an Frauen" im Salon Irkutsk am 18. Juni 2019. Ruth Hoschtitzky spricht über ihre wiederholte Konfrontation mit verschiedenen Formen der Gewalt. "Durch die Kunst konnte ich meine Erlebnisse aufarbeiten und möchte somit auch anderen Frauen Mut machen", so die Künstlerin. "Dieses Thema geht jeden von uns etwas an und es wird Zeit darüber zu sprechen", denn "Kunst sagt mehr als tausend Worte und mit meiner Kunst erzähle ich meine Geschichte". Hoschtitzkys Ausstellung schafft es, nicht nur ein Gefühl für ihre Ängste und Träume zu vermitteln –, sie verleiht ihnen auch einen allgemeingültigen Charakter. Insgesamt stimmen die Bilder sehr nachdenklich. Das Thema "physische und psychische Gewalt" hat nichts an Aktualität verloren. Eines der Bilder, das den Titel "Gebrochen" trägt, wird für einen guten Zweck versteigert: Jeder Euro, der über dem Startgebot von 300,- Euro erzielt wird, geht an den Weißen Ring – eine Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer und ihre Familien. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 8. Juli 2019.

Geschichte in einer Unterführung

Gesehen in Sendling-Westpark. Künstlerin Anna-Louise Bath, alias Fraubath. Foto: Olga Levina

Gesehen in Sendling-Westpark. Bereits im Oktober 2018 ist eine Unterführung an der A95, die die Einhornallee mit dem Sendlinger Wald verbindet, durch neue farbenfrohe Motive aufgefallen. Mittlerweile reicht das Spektrum von Schriftzügen und Naturelementen bis hin zu geschichtlichen Motiven. Ob schlicht gestaltet oder detailreich, wie die Abbildungen vom Schloss Fürstenried oder dem Marienplatz – die hier entstandene Streetart zieht Blicke auf sich. Viele Menschen bleiben stehen und schauen den Künstlern bei der Arbeit zu oder unterhalten sich mit ihnen. Hier zu sehen ist Anna-Louise Bath, alias Fraubath, die sich zusammen mit Morefines, Cemnoz, Flin und Black der Unterführung angenommen hat. Die Künstlerin zeigt voller Freude ihr Lieblingsmotiv und weist darauf hin, dass die Gestaltung in Kürze abgeschlossen sein wird. Spätestens dann hat man einen guten Grund, mal in Sendling-Westpark vorbeizukommen.

Projekt Z aktiviert ungenutztes Potenzial

"Z Common Ground" Kreative Zwischennutzung: "Z Common Ground" zeigt wie es geht. Foto: Olga Levina

Gesehen bei der Finissage von "Z Common Ground" am 2. Juni 2019 in Laim. Die Ausstellung wirkt wie ein von Künstlern besetztes Haus, was ihr ein besonderes Flair verleiht. Vielseitig gestaltet wurden die Hausfassaden, der Innenhof samt der Garagenreihen und die Innenräume des Hauptgebäudes. Ganz unter dem Motto der "Zerneuerung" dienen etwa 4000 Quadratmeter des ehemaligen Gewerbehofs an der Zschokkestraße 36 mehr als 100 Kunstschaffenden als Experimentierfeld, Spielort, Festival und kollektives Kunstwerk. Gut, dass eine Zwischennutzung wie diese in München mittlerweile keine Seltenheit mehr ist.

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