Ausstellung #11 in der GAG im 09/2021 | Exhibition #11 in the GAG in 2021/09

Die Struktur ist ein Diener von Hadil Ornella Khuri | The Structure is a Servant by H.O.K.

Von Denkmalpflege bis Urban Design | From Monument Preservation to Urban Design

Die Struktur ist ein Diener in der Gwendol Art Gallery © Hadil Ornella Khuri © Hadil Ornella Khuri
Die Struktur ist ein Diener in der Gwendol Art Gallery © Hadil Ornella Khuri © Hadil Ornella Khuri

Vernissage: 01.09.2021
Finissage: 30.09.2021


►►► Gwendol Art Gallery

►►► Event

ZUR KÜNSTLERIN ►►► Hadi(e)l ist in München geboren und aufgewachsen. Sie hat an der Technischen Universität in München und als Teil ihrer Ausbildung, ebenso an der Queen’s University of Belfast, Architektur studiert. In Belfast, einer Stadt, die den meisten aufgrund des gewaltsamen Nordirlandkonflikts bekannt sein dürfte, lebte sie für einige Monate. Ausschlaggebend für die Suche nach Parallelen zu ihren eigenen palästinensischen Wurzeln, war das Erleben der politischen, sozialen und architektonischen Zerrissenheit dieses Ortes, die bis heute spürbar sind.


Hadil arbeitet seit etwa einem Jahr als Werkstudentin in einem kleinen Architekturbüro, das vornehmlich für private Bauherren tätig ist. Momentan begleitet sie dort zwei Projekte: Den Um- und Ausbau eines Bauernhauses aus dem frühen 20. Jahrhundert sowie den Neubau eines Einfamilienhauses in Mischbauweise. Das, was sie an der Architektur am meisten fasziniert, ist der Gedanke, Raum zu schaffen.
 


ZUM PROJEKT ►►► Die gezeigten Arbeiten umfassen eine Auswahl an Studienprojekten, die ihren Schwerpunkt auf unterschiedliche architektonische Fragestellungen legen: Vom konzeptionellen Entwerfen bis hin zur Ausarbeitung im Detail, über Themen wie Nachhaltigkeit, Dokumentation oder etwa Verfall.


METALLGEFÜGE | Entwerfen und Gestalten


Als Annäherung an das Material Metall, entstand dieses Objekt durch einen massiven Aluminiumguss. Es arbeitet mit architektonischen Prinzipien der Addition und Subtraktion, besteht aus zwei leicht konisch geformten Körpern, die sich ineinander stecken lassen. Je nach Verbindung, ergeben diese... [Fortsetzung folgt]


THE PATCHWORK BUILDING | Architectural Design & Participation


Dem Entwurf unter dem Semesterthema "Rethink/Reshape/Reshare" ist eine Umfrage vorausgegangen, die die veränderten Wohn- und Lebensumstände während der globalen Corona-Pandemie untersucht.


Die Ergebnisse waren eindeutig: Vor Allem Stadtbewohner fühlten sich in ihrer Wohnsituation sehr eingeschränkt und die Verlagerung der meisten Aktivitäten in denselben Raum oder dieselbe Wohnung fiel ungemein schwer. Unter den Kontaktbeschränkungen war folglich ein kollektives Bewusstsein für mehr Gemeinschaft und der Wunsch nach Frei- und Außenbereichen festzustellen. Mit diesen Erkenntnissen entwickelten wir unseren Entwurf unter dem Leitthema "Wer teilt hat mehr". [Fortsetzung folgt]


CARNLOUGH BUILDING SCHOOL | Architecture & Montage


Carnlough ist eine Kleinstadt an der Küste Nordirlands. Ein widersprüchlicher Ort, der einerseits aufgrund der niedrigen Bauhöhe lokaler Strukturen einen dörflichen Charakter vermittelt. Andererseits ist die industrielle Signifikanz, die dieser Ort einst hatte, noch deutlich sichtbar. So durchquert die mittlerweile stillgelegte Eisenbahnlinie, die den gebrochenen Kalkstein vom Berg an den Hafen transportierte, die Stadt womöglich fast noch so präsent wie damals. [Fortsetzung folgt]


VIA BEGATTO BOLOGNA | Entwerfen und Gestalten


Während einer Zeichenreise nach Bologna, sollte ein zuvor ausgewählter Ort auf seine städtebaulichen und architektonischen Prinzipien hin untersucht werden. Anschließend sollten diese synthetisiert und in ein räumliches Modell übersetzt werden.


Die dicht umbaute Via Begatto ist eine kleine, ruhige Einbahnstraße, die um einen Baublock herum zwei größere Straßen miteinander verbindet. An ihrer Ecke, um den Block herum, ist über einen Durchgang... [Fortsetzung folgt]


DIE ERFINDUNG DES ALLTÄGLICHEN | Urban Design


Diese städtebauliche Intervention befindet sich am Harras, in München Sendling. Festzustellen war folgende Problematik: Die viel befahrene Plinganserstraße, eine Hauptverkehrsachse sowie die vorgefundene steile Topografie des Hanges, isolieren die ehemaligen Arbeiterwohnungen im Osten fast komplett vom Zentrum im Westen des Quartiers. Die einzige fußläufig direkte Verbindung ist nur über einen U-Bahn-Aufgang möglich. Dort bildet sich ein ungepflegter Durchgangsort aus, der in einem wenig genutzten Parkeingang resultiert. [Fortsetzung folgt]


KREUZTOR INGOLSTADT | Baugeschichte, Historische Bauforschung und Denkmalpflege


Im Rahmen einer Studienexkursion nach Ingolstadt, sollte die Substanz eines zuvor ausgewählten historischen Bauwerks, mithilfe der architektonischen Zeichnung, analysiert und erfasst werden. Das Kreuztor wurde 1385 als Teil der zweiten Stadtmauer erbaut und ist als einziges der vier historischen Tore noch erhalten. Nach dem Aussätzigenhaus zum hl. Kreuz benannt, bestand die Aufgabe des Tors darin,.. [Fortsetzung folgt]


TANZHAUS BERLIN | Städtische Architektur


Was ist das - ein Tanzhaus? Ein Saal, Proberäume, Ausstellungsfläche, Verwaltung, Archiv, Tribüne, Partizipation uvm., würde man nur einen Teil aus dem Raumprogramm heranziehen. Eigentlich und letztendlich jedoch ließe sich sagen, ein Tanzhaus ist ein Ort, der Publikum und Künstler, Lehrende und Lernende, Anbietende und Interessenten, mithilfe des Tanzes, unter einem Dach zusammenführt. Es ist ein Haus der Öffentlichkeit. [Fortsetzung folgt]



ZUR METHODE ►►► Für Hadil gibt es nicht "diese eine" Herangehensweise an ihre Arbeit. Jeder Entwurf, jedes fiktive oder reale Projekt, hängt von seinem spezifischen Ort, seinem potenziellen Nutzer sowie dem Nutzen ab und entwickelt sich erst aus der Synthese von Alledem. Die Architektur gibt unserem Alltag oftmals einen Rahmen, in dem diese stattfinden kann: Die Wohnung, das Haus, in dem man lebt, der Stadtraum, in dem man seine Freizeit verbringt oder auch einfach nur der schäbige, alte Häuserblock, an dem man, auf dem täglichen Weg zur Bäckerei, vorbeispaziert.


Genau darum geht es: Es ist ein Rahmen, der durch eine Geschichte beschrieben und gefüllt wird, erst durch diese richtig lebt. Es sind Strukturen, die vordergründig dienen und bereichern sollen. Es geht ihr nicht darum, Gebäude mit dem eigenen Namen zu brandmarken und den Award für den "most fancy looking" Entwurf des Jahres zu erhalten. Daraus, dass für sie - ungleich der verbreiteten Meinung - nicht jedes Haus auch automatisch eine Architektur ist, resultiert Hadils Definition der Struktur als Diener.

ABOUT THE ARTIST ►►► Hadi(e)l was born and raised in Munich, Germany. She studied architecture at the Technical University of Munich and at the Queen’s University of Belfast in Northern Ireland, where she lived for a couple of months. Despite the city making great efforts to be identified otherwise, Belfast is known for its conflicted and violent past. An important factor in the search for parallels to her Palestinian roots was the political and social unrest reflected in the architecture of this place.


Hadil has been working part-time in an architectural practice next to her studies for approx. one year now. Currently, they are working on the refurbishment of a farmhouse, originally built in the early 20th century, and the construction of a single-family home. The idea of creating space is what she finds the most intriguing about architecture.
 


ABOUT THE PROJECT ►►► Throughout her studies, Hadil has worked on several design projects, focusing on different needs of architecture. These projects discuss matters from the conceptual design to detailed elaboration, covering topics like sustainability, documentation, or decay. The exhibited designs show a selection of those.
 


ABOUT THE METHOD ►►► For Hadil, there is no one way or one single strategy on how she begins the design process. Every project, every design evolves from its specific location, its brief, its needs, and the potential user. Her approach towards architecture doesn’t come from the desire to brand a design with her name or develop buildings that only look spectacular. Architecture surrounds us nearly everywhere in inhabited spaces: the apartment or the house we live in, the city space where we like to spend our time off at, or the run-down housing block we pass on our daily walks to the bakery.


From this point of view, architecture forms a framework in which activities happen. It can only be completed by its story, by the people that need it, serving them and serving society. Thus, the structure is a servant.

ZEIT UND ORT | TIME AND PLACE

Vernissage: 01.09.2021
Finissage: 30.09.2021

Ort: gwendolart.de & Gwendol Art Gallery

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Drum&Bass-Ambassadors: HPO | Mix for Munich Embassy Drum&Bass-Ambassadors: HPO | Mix for Munich Embassy

HPO | DNB

"The next Mix for Munich Embassy is from HPO, she delivers a Mix full of DnB Punches and pure Basspressure.
Turn up the Volume and bounce into the Weekend with this Bassmonster.

 

She is not just an Ambassador for Bassmusic, even more a Culture Ambassador, check out her Online Gallery www.gwendolart.de

 

We wish you a bassy Weekend!"

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Toydrum feat. Gavin Clark - I’ve Got a Future | HPO Remix

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